Bibliotheken als attraktive Arbeitsorte für vielfältige Berufsgruppen

Bibliotheken sind Orte des Forschens und Lernens, der Teilhabe an Bildung und Kultur sowie der Förderung von Informations- und Medienkompetenz. Als nicht kommerzielle Informationsanbieter stellen sie unabhängige, verlässliche und vertrauenswürdige Informationen zur Verfügung und das als offene und niedrigschwellige Orte mit hoher Aufenthaltsqualität. Durch ihre Angebote und Veranstaltungsarbeit sind sie Treffpunkt für Diskurse und Debatten und zugleich Bewahrer von Wissen und Kulturgut in digitaler und analoger Form. Wie aber haben sich die Dienstleistungen von Bibliotheken während der Corona-Pandemie verändert? Wie digital werden Bibliotheksservices in Zukunft sein? Und was bedeutet das für das Arbeitsfeld von wissenschaftlichen und Öffentlichen Bibliotheken?

Auf dem Leipziger Bibliothekskongress werden mehr als 2.000 Teilnehmer:innen die veränderten Anforderungen an Bibliotheken sowie das Arbeiten in Bibliotheken diskutieren. Denn die Corona-Pandemie hat die Bereitstellung digitaler Bibliotheksangebote massiv beschleunigt, zugleich aber den Hunger der Nutzer:innen nach echten Begegnungsorten gesteigert. Das hat großen Einfluss auf die Arbeit in Bibliotheken. Für ihre vielfältigen Aufgaben suchen Bibliotheken händeringend qualifiziertes Personal: Von Bibliotheks- und Medienpädagog:innen bis zu Metadaten-Spezialist:innen, von Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste bis hin zu Spezialist:innen für Digital Preservation.

„Der Wandel des Berufsbildes in Bibliotheken ist ein großes Thema in der Bibliothekswelt: Werden unsere Mitarbeiter:innen Quereinsteiger sein oder eine bibliotheksfachliche Ausbildung mitbringen? Wie bilden wir innerbetrieblich fort und welche Unterstützung bieten dabei die Ausbildungseinrichtungen? Und wie kann es gelingen, als Team ein gemeinsames Serviceverständnis zu leben? Wie sich das Arbeitsfeld Bibliothek zukünftig verändern wird, wie Bibliotheken beim Rekrutieren neuer Mitarbeiter:innen vorgehen und welche Strategien sie dabei entwickeln, das werden wir beim diesjährigen Bibliothekskongress diskutieren”, sagt die Vorsitzende des Verbandes Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Anke Berghaus-Sprengel.

In zwei Podiumsveranstaltungen stehen die Themen „Was bleibt? – New Services”  am 1. Juni um 11:15 Uhr sowie „Was bleibt? – New Work” am
2. Juni ebenfalls um 11:15 Uhr im Mittelpunkt. Beide Veranstaltungen können sowohl vor Ort als auch per Stream verfolgt werden. Weitere Praxisbeispiele werden an allen drei Kongresstagen in verschiedenen Sessions vorgestellt, diskutiert und kritisch hinterfragt.

Journalist:innen können sich für die Pressekonferenz am 31. Mai 2022 um 10:30 Uhr, für die Eröffnungsveranstaltung um 12:00 Uhr sowie für den gesamten Kongress unter folgendem Link akkreditieren:

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